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Wie bekomme ich beim Fotografieren einen unscharfen Hintergrund (Tiefenunschärfe)?

Allgemeines

Die Tiefenschärfe ist ein von Fotografen gern benutztes ästhetisches Stilmittel, um Fotos zu gestalten. Oft ist es eben viel schöner, wenn der Hintergrund diffus verschwimmt oder aber es hebt Details im Vordergrund besser hervor. Wie groß die Tiefenschärfe bzw. die Tiefenunschärfe wird, hängt von zwei großen Faktoren ab, die man selber sehr einfach mitbestimmen kann:

1. Von der Brennweite

2. Von der Blendenöffnung

   


Schritte / Maßnahmen

1.1. Brennweite

Die Brennweite heißt im Endeffekt nur, ob man mit einem Weitwinkel oder mit einem Teleobjektiv arbeitet. Bzw. ob man mit einem Makroobjektiv arbeitet. Generell gilt: Je größer der Linsenabstand, sozusagen, je länger das Objektiv ist, umso stärkere Unschärfen wird man im Hintergrund bekommen. Wenn man die Unschärfe im Hintergrund vergrößern möchte, empfiehlt es sich also, einen gewissen Abstand vom Objekt zu nehmen und dann mit einem Tele-Objektiv wieder so nah heran zu gehen, wie man es gerne hätte. Je weiter weg man sich befindet, desto größer wird die Unschärfe im Hintergrund.

Hier auf diesem Bild habe ich eine Brennweite von 35mm eingestellt. Das ist eher weitwinklig und tendenziell ist der Schärfenbereich umso größer.


2.Hier ist eine Brennweite von 50mm eingestellt. Das ist der Blickwinkel des menschlichen Auges.

3.Hier sind 70 mm eingestellt und jetzt kommt man schon langsam in Tele-Bereiche hinein. Wobei richtige Tele-Objektive erst ab 150 bis 200 mm beginnen.


Es gilt also folgende Daumenregel:

Je größer die Unschärfenrelationen sein sollen, desto größer muss die Brennweite sein.



(Und ebenso umgekehrt:
Je kleiner die Schärfenrelationen sein sollen, desto kleiner soll die Brennweite sein.)

4.Mit Makroobjektiven bekommt man auch sehr gute Unschärfen hin, allerdings beschränken sich Makro-Ojektive nur auf Distanzen unter einem Meter. Mit einem Tele-Objektiv bekommt man auch viel weiter entfernte Dinge mit Tiefenunschärfen hin.


Ein Geheimtipp sind übrigens Vergrößerungsringe, die man zwischen Kamera und Objektiv schaltet. Die verkleinern den Schärfenbereich auch noch mal enorm.

5.2. Blendenöffnung

Der zweite Faktor, von dem abhängt wie groß die Unschärfenrelation wird, ist die Blendenöffnung. Je mehr Licht durch die Blende kommt, desto gestreuter ist es. Also muss man, wenn man viele Unschärfen im Hintergrund haben möchte, eine möglichst große Blendenöffnung haben.
Hier gilt es aber umgekehrt von den Zahlen, weil große Blendenöffnungen kleine Blendenzahlen haben. So hat eine Blendenzahl 2,8 eine sehr große Öffnung, weil die Zahlen angeben, wie viel Licht durch die Öffnung kommt. Und eine große Blendenzahl, sagen wir 22, steht für eine sehr kleine Blendenöffnung, weil um so weniger Licht hindurch kommt.

Für die Blendenöffnung gilt also:
Je größer die Tiefenunschärfenrelationen sein sollen, desto kleiner muss die Blendenzahl sein.

(Umgekehrt gilt:
Je schärfer ein Bild werden soll, desto größer muss die Blendenzahl sein.)

6.In diesem Bild ist eine Blendenöffnung von 22 eingestellt. Das heißt, die Öffnung, durch die das Licht kommt, ist sehr klein. Bei der Blende muss man also immer umgekehrt denken.

   


Tipps und Hinweise

  • Je geringer die Tiefenschärfe wird, desto schwieriger wird es auch zu Fokussieren. Das Scharfstellen sollte man natürlich auch manuell regeln!!!





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     Informationen 
     
    Ersteller:
    christianklaus

    Erstelldatum:
    16.08.2008
    Bewertung:
     

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     Schlagwörter 
     Tiefenschärfe, Schärfentiefe, Fotografieren, unscharfer Hintergrund, Blende, Objektiv, Weitwinkel, Tele 

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