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Wie berausche ich mich mit Alkohol?

Allgemeines

Alkohol ist eine anerkannte, aber gefährliche Gesellschaftsdroge. Das muss ich als erstes vorweg sagen. Gefährlich, weil sie dadurch, dass sie legal ist, völlig verharmlost wird. Trotzdem aber haben wir Menschen ein Recht darauf, uns zu berauschen. Und selbst Tiere, wie es genügend Beispiele zeigen, haben nicht selten ein instinktives Interesse an Rauschzuständen.
Leider aber trinken die meisten (jungen) Menschen nicht des tatsächlichen Rausches wegen, sondern der Enthemmung und der gesellschaftlichen Stellung wegen. Ein Rausch hat auch überhaupt nichts mit einer komatösen Alkoholvergiftung zu tun, geschweige denn mit dem übergeordneten Ziel, die Grenze auszuloten, wie viel Alkohol der Körper verträgt. Wenn aber aber tatsächlich an einem Rausch, an der Berauschung, interessiert ist, sollte man folgende Regeln beachten:

   


Schritte / Maßnahmen

1.Der Grund
Einen Grund zu trinken haben die meisten Menschen immer. In den schönsten Situationen und auch in den schlimmsten Situationen des Lebens. Entweder man begießt die Tränen oder man begießt das Glück. Und wenn man nichts zu begießen hat, na dann trinkt man halt aus Langeweile. Man kann auch trinken, ohne Spaß zu haben, sagt ein modernes Sprichwort.
Falsch.
Wenn man trinkt, sollte man immer nur aus dem Grund heraus trinken, einen Rausch erleben zu wollen. Nicht, um Sorgen weg zu trinken und nicht, um einen Erfolg angemessen zu feiern. In dem Moment, in dem der Rausch nur noch Mittel zu Zweck ist, um Spaß zu haben oder um Probleme zu bekämpfen, trinkt man nicht mehr des Rausches wegen, sondern des Spaßes oder der Trauer wegen. Der Rausch sollte aber immer der Zweck sein (und Alkohol immer nur das Mittel).
Der Grund also, um zu trinken, sollte der sein, bewusst einen Rausch zu erleben.

2.Der Alkohol
Es ist eigentlich wirklich beachtlich, wie viele unterschiedliche Sorten Alkohol es gibt, wie viele unterschiedliche Arten Alkohol die Menschen im Laufe der Zeit zu Tage gebracht haben. Unter all diesen Arten, sollte man sich den Alkohol heraus suchen, der einem am besten schmeckt und dessen Wirkung man am besten vorhersehen kann. Das sind natürlich Erfahrungswerte, aber da ist es, wie mit allen anderen Nahrungsmitteln auch. Man muss selber herausfinden, welcher Alkohol einem am besten bekommt. Dazu zählt auch das Wohlbefinden am nächsten Tag. Je größer der Kater, desto schlechter war der Alkohol für sie und desto eher hatten sie keinen besonders schönen Rausch. Ein Kriterium für eine wunderbar berauschte Nacht für mich ist, wenn ich am nächsten Tag frisch und ohne Kopfschmerzen aufwache.
Für einen schönen Rausch empfehle ich vor allem, auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten, denn Zucker beschleunigt nur die Wirkung (den Abbau) des Alkohols und macht es ihnen schwieriger den Pegel unter Kontrolle zu halten.
Außerdem sollt man nie knausrig am Geld sparen. Billiger Alkohol ist auch Alkohol, aber je billiger ein alkoholisches Getränk ist, desto wahrscheinlicher hat es Zusatzstoffe, die den Körper schädigen und Kater verursachen. Je reiner der Alkohol ist, desto teurer ist er in der Regel und desto bekömmlicher ist er für den Körper.

3.Wasser
Ein bekannter Satz lautet: „Die Dehydrierung ist der größte Feind des Trinkers.“ Und das stimmt. Durch den Alkohol wird die Niere daran gehindert, Wasser im Körper zu speichern. Durch verstärktes Wasser lassen wird der Wasserpegel des Körpers also gesenkt. Dabei werden wichtige Mineralien und Elektrolyte aus dem Körper geschwemmt, was zu großen Katerwirkungen führt. Deshalb sollte man gleichzeitig mit dem Alkoholkonsum ausreichend Wasser (und Mineralien) dem Körper zugefügt werden. Das mindert den Rausch nicht beträchtlich, denn die abgebaute Menge des Alkohols bleibt schließlich gleich, aber der Körper leidet am Ende nicht an Entzugserscheindungen, was das Rausch empfinden angenehmer werden lässt und einen Kater ausschließt.
Ich empfehle gerne, Alkohol und Wasser im Verhältnis 1:1 zu trinken, wenn man sich am Wein mit ca. 11,5 % Alkohol orientiert.

4.Trinken
Wenn sie sich für einen Alkohol entschieden haben, können sie anfangen zu trinken. Sie können sich natürlich auch für mehrere Alkoholsorten entscheiden, aber vergessen sie nicht, dass zu viel unterschiedlicher Alkohol den Organismus wesentlich stärker beansprucht als nur zwei oder höchstens drei Sorten, die sich auch auch noch ähnlicher sind. Die verschiedene Alkoholsorten erzeugen unterschiedliche Arten des Rausches. Wein kann ein wenig Müde machen (durch das im Rotwein enthaltene Melatonin), Sekt kann sehr heiter beschwippst machen (durch den Zucker und die Kohlensäure) und Bier macht gerne mal etwas lahm, weil der Körper die schweren Kohlenhydrate abbauen muss. Schnaps dagegen kann unberechenbar sein, weil er oft schlagartig wirkt. Ich empfehle oft, mit einem Schnaps anzufangen (nach oder zu dem Essen) und dann auf Weißwein oder einen leichten Rotwein umzusteigen. Je wirkungsvoller der Rausch wird, desto mehr sollte man Abstand von Schnäpsen oder Absackern nehmen. Die sind an diesem Punkt des Trinkens nicht mehr sinnvoll. Die ruinieren oft alles und schwemmen den ohne mit Alkohol gefüllten Magen noch einmal stark mit hochprozentigem Alkohol durch.
Trinken sie langsam und lassen sie dem Rausch Zeit. Nehmen sie sich Zeit für einen Rausch. Man muss nicht in zwei Stunden völlig besoffen sein. Das ist nicht lustig und auch kein schöner Anblick für andere! IST ES NICHT! Versuchen sie doch mal sechs bis acht Stunden lang, leicht beschwingt zu sein, leicht berauscht. Erfreuen sie sich an den kleinen Signalen des Körpers. Geben sie acht auf diese Signale: Gelassenheit, Trägheit, leichter Taumel. Es gibt andere Signale, die auch mit einem Rausch kommen, die aber als Vorboten zu einem unerwünschten Besoffenheitsgrad verstanden werden sollten. Glossolalie (Lallen), Gleichgewichtsverlusst und Übelkeit sollten ernst genommen werden und dann auch mit Wasser bekämpft werden. In einer halben Stunde ist es wieder gut, dann können sie weiter machen. Hilfreich ist es, wenn mehrere Menschen zusammen trinken, wenn alle ein wenig aufeinander aufpassen. Seien sie ehrlich zueinander und ermutigen sich gegenseitig, den Rausch ernst zu nehmen und bei Bedarf mit dem Alkohol für kurze Zeit zu pausieren.

5.Essen
Natürlich nimmt Essen einen erheblichen Einfluss auf ihren Rausch. Wenn sie anfänglich sehr viel und sehr fettig essen, wird es umso länger dauern, bis sie berauscht sind. Wenn auf leerem Magen trinken, sind sie unter Umständen schlagartig betrunken. Da müssen sie eben einen angemessenen Weg finden, den sie beschreiten. Essen sie ein wenig, es darf auch gerne ein wenig fettig sein und es empfiehlt sich auch, wenn sie salziges Essen zum Trinken dazu servieren. Salzstangen, Nüssen, Käse, Chips, etc. Knabbereien helfen vor allem dann, wenn man das Gefühl hat, über das Ziel hinaus geschossen zu sein. Ein wenig Wasser und ein wenig salzig, deftiges Essen und schon sind sie wieder auf dem richtigen Weg. Sie müssen eben lernen, ihren Rausch mit Getränken und Nahrungsmitteln effektiv zu steuern. Je eher sie dazu in der Lage sind, desto schöner werden ihre Rauschzustände und umso seltener werden sie an schweren Trunkenheiten leiden!

6.Gesellschaft
Ich habe zwar schon gesagt, dass der Grund für einen Rausch immer der Rausch selber sein soll, aber dabei schadet es nicht, wenn mehrere Personen diese Absicht teilen. Gute Gesellschaft macht einen Rausch angenehmer, weil berauschte Menschen oftmals kommunikationsfreudig werden. Dabei können sie natürlich entscheiden, ob der Rausch in spaßigen oder in tiefgründigen Gesprächen erlebt werden soll. Das ist der Vorteil an einem leichten Rausch. Es ist alle möglich und das Bewusstsein ist nur leicht beeinträchtigt, aber immer noch in der Lage korrekt und anspruchsvoll zu funktionieren.

7.Ein Rausch kann auch mit anderen Drogen erreicht werden. Die Wege zum Rausch unterscheiden sich da sehr voneinander. Aber generell gilt immer: Ein Rausch ist eine subtile Vorstufe einer Vergiftung. Die Nuance zwischen Rausch und Vergiftung ist eine Gradwanderung, die erlernt werden will und viel zu oft falsch verstanden wird. Was im Übrigen blödsinnig ist, ist, wenn man unterschiedliche Drogen mit gegensätzlichen Wirkungen zu sich nimmt.
Kokain hebt zum Beispiel den alkoholischen Rausch auf. Warum trinkt man dann noch Alkohol? Da kann man ihn auch gleich weglassen. Ich möchte vor allem von jeglichen ILLEGALEN Drogen dringendst abraten. Nicht, weil ich Drogen an sich für gefährlich halte, sondern weil illegale Drogen NIEMALS in reiner Form erhältlich sind und die beigemischten Substanzen (z.B. Rattengift!) den Körper mehr schädigen als die Droge und in der Regel dafür verantwortlich sind, dass man von den Drogen abhängig wird. Wäre Kokain in Deutschland legal und es gäbe es in reiner, hygienischer Form, wäre es erstens billiger, besser und hundertmal weniger gefährlich. Da dies aber nicht der Fall ist, bleibe ich beim Alkohol und lasse mich mit reinem Gewissen berauschen!

   


Tipps und Hinweise

  • Rausch ist etwas wunderbares. Aber nicht, wenn er unvernünftig praktiziert wird. Dann wird er gefährlich und schädlich. Das aber bleibt in den Händen eines jeden einzelnen. Jeder muss selber lernen, verantwortungsvoll mit dem Alkohol umzugehen.





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     Informationen 
     
    Ersteller:
    kandelier

    Erstelldatum:
    26.07.2008
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