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Wie lerne ich Japanisch? - Einführung für Anfänger - 01 - Die Schrift

Die unbekannte Sprache
Viele Deutsche sprechen fremde Sprachen. Englisch ist schon ab der Grundschule Pflicht, für das Abitur wird eine zweite Fremdsprache vorausgesetzt und somit wird an vielen weiterführenden Schulen Französisch, Latein oder Spanisch unterrichtet. So hat man als Durchschnittsbürger Grundkenntnisse in Englisch und eine Ahnung von anderen. Wir erkennen Französisch am Klang, auch wenn wir es nicht sprechen, können Chianti und Gnocchi bestellen, ohne dass sich unser Lieblingsitaliener vor Lachen am Boden wälzt und haben ein Alltagsvokabular für Türkisch (Döner, Lamachun, mitscharf).
Asiatisch ist für uns hingegen nur eine Sprache. Seltsame Höhen und Tiefen, nasale Laute und dann diese Schrift! Wir wollen uns zur Horizonterweiterung nun mal einen sympatischen Vertreter des Sprachstamms "Asiatisch" ansehen: Das Japanische.
Damit beginnen wir heute zunächst mit der Schrift. So, dass Sie diese unter anderen Vertretern seiner Art erkennen und unterscheiden können. Der Kurs wird sich weiterhin mit dem Aufbau und Vokabular beschäftigen, so dass Sie hiermit in der Lage sein werden, selbstständig einfache Sätze zu verstehen und zu formulieren. Und an dieser Stelle sei gesagt: Japanisch ist viel leichter als sein Ruf. Haben wir im Englischen mindestens drei verschiedene Zeiten (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft), gibt sich das Japanische mit Gegenwart und Vergangenheit zufrieden. Haben wir im Deutschen nahezu unzählige Formen für “sein” (bin, bist, war, wird sein, wird gewesen sein,...), gibt es das Verb im Japanischen faktisch nicht und es kann somit weder gebeugt noch dekliniert werden. A propos, dekliniert wird im Japanischen auch nicht; eine Verbform für alle! Die Schirft hingegen stellt eine Herausforderung dar...




Was erkennen Sie hier? Nichts? Kein System? Kein Wunder! Japanisch sieht nicht annähernd aus wie irgendwas, was uns schon mal untergekommen ist. Daher endet alles in einem riesigen Strichsalat. An sich lässt sich aber alles in drei Grundelemente unterteilen:
Hiragana
Diese Schrift wirkt etwas rundlich und geschwungen. Sie wird grundsätzlich erstmal für alles genutzt. Alltägliche Notizen, handschriftliche Briefe und so weiter, und so fort. Wie man an der schematischen Darstellung sehen kann, besteht ein Zeichen immer aus einer Silbe. Anstelle eines einzelnen ks gibt es also nur ka, ke, ki, ko und ku. Das sorgt bei Japanern für Unmut beim Erlernen von Fremdsprachen und führt zu so schönen Kreationen wie Tschampengu (Champagner) oder Sututuguado (Stuttgart). Das soll aber unsere Sorge nicht sein, denn wir können unsere Sprache wunderbar in Silben gliedern. Als einzige einzelne Buchstaben stehen uns hier die Vokale und ein n zur Verfügung.
Ausnahmen aus dem Schema sind nur wenige zu finden. So gibt es kein ti, sondern nur ein chi, kein si, sondern shi, das te ist mit der Zeit zum tsu geworden. Soviel zum Hiragana.


Katakana
Das Katakana ist eine Art Überbleibsel. Es sieht eckig aus und wird selten verwandt. Als Beispiele dienen hier Firmen- oder Eigennamen sowie ausländische Begriffe. Auch bei besonders hevorgehobenen Wörtern der Schriftsprache kann es zum Einsatz kommen. Die Ausnahmen im Gitter sind die selben wie beim Hiragana. Und da damit schon das wichtigste für das Katakana gesagt ist, wenden wir uns noch den übergreifenden Details zu.
Für beide Kana, also für Hiragana und Katakana, gilt folgende Regel: Um mehr Zeichen zu Verfügung zu haben, kann man an die Silben aus den Reihen s, t, k und h zwei kleine Striche an das rechte obere Ende schreiben. Diese wirken als “Weichspüler” und machen aus den stimmlosen Lauten stimmhafte. Sa wird zu einem stimmhaften za, ta zu da, ka wird ga und ha zu ba. Die H-Reihe hat außerdem die Besonderheit, dass sie bei dem Hinzufügen eines kleinen Punktes zu einer P-Reihe wird, also die Laute pa, pi, pu, pe, po enthält.
Als letztes dieser Zusammenstellung sei die selten benutzte Praktik erwähnt, dass man auch die Mitglieder der y-Reihe (ya, yi, yo) an alle Silben anhängen kann, die ein i enthalten, also an hi, ki, shi, mi, ni usw. , um einen j-Laut zu erzeugen. Die gesamte Übersicht können Sie links sehen.


Kanji
Kanji sind das, was man als typisch asiatisch empfindet. Sie bestehen aus mindestens zwei Strichen, meist deutlich mehr, und stehen immer für mindestens einen Begriff, also nicht wie die Kanasilben für einen Laut ohne eigene Bedeutung. Während das Chinesische über 50.000 gebräuchliche Zeichen verfügt, kommen die Japaner mit 2000 zurecht. Trotzdem keine allzu schnell anzueignende Anzahl. Aber wir werden in den folgenden Lektionen immer wieder einige wenige üben und somit nebenbei erlernen.
Schauen Sie sich jetzt noch einmal das Bild an! Können Sie Kana oder Kanji identifizieren? Die Laute mit Hilfe der Tabellen raussuchen? Versuchen Sie doch einmal, Ihren Namen in Silben zu zerlegen und zu schreiben! Denken Sie daran, phonetisch, also nach dem Klang vorzugehen. So wird Peter zu Peta und nicht zu Petaru und Markus zu Makusu, nicht zu Marukusu.
In dieser Lektion haben Sie einen kleinen Einblick in die japanische Schrift bekommen. Trauen Sie sich auch in die nächste Lektion und lernen Sie, Ihre ersten eigenen Sätze zu konstruieren und die notwendigen Ausspracheregeln, um sie Ihren Mitmenschen kundzutun!




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 Informationen 
 
Ersteller:
Mokona271

Erstelldatum:
18.05.2008
Vom Ersteller
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kein Foto
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 Kurzanleitung 
 1. Einführung 
 2. Hiragana 
 3. Katakana 
 4. Kanji 
 5. Schluß 

 Schlagwörter 
 Japan, japanisch, Sprache, Lernen, Reise 

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