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Wie optimiere ich als Kellnerin mein Trinkgeld?

Allgemeines

Das Trinkgeld machen einen großen Teil des Gehalts des Kellners aus. Und es steht wohl ganz außer Frage, dass das normaldurchschnittliche Trinkgeld abhängig vom Kellner oder von der Kellnerin allein ist, also vom Menschen. Von den ganz noblen Etablissements abgesehen, wo die Beziehung zwischen Gast und Kellner praktisch nicht mehr zwischenmenschlich ist und wo Verhalten, Kleidung und Trinkgeldmenge vorgeschrieben sind, gibt es eine menge Faktoren, die die Höhe des Trinkgeldes beeinflussen. Da ich immer einer der Trinkgeldkönige bin und ich oft direkt mit bekomme, wie viele Kollegen ihre Trinkgelder selbstverschuldet dezimieren, habe ich mit gedacht, ich schreibe meine Trinkgeldtipps nieder.

   


Schritte / Maßnahmen

1.Lächeln
Jeder Mensch legt es verschieden aus, was freundlich sein bedeutet. Viele Kollegen verstehen unter freundlich zum Kunden sein eine Form von Respekt, was gut ist, aber dann gibt es auch nur ein „respektvolles“ Trinkgeld, kein „freundliches“. Wie auch immer man Freundlickeit auslegen will, eines, was man nicht falsch verstehen kann, ist Lächeln! Immer und immer und immer muss man als Kellner lächeln. Wenn man das nicht hinkriegt, ist das Trinkgeld schon futsch! So einfach. Das Lächeln ist das Kapital des Kellners.

2.Reden
Ein Kellner darf nicht aufdringlich sein. Aber reden mit den Gästen gehört mit dazu. Man merkt in der Regel auch innerhalb einer Sekunde, ob der Gast in Ruhe gelassen werden möchte, oder ob er es schätzt, wenn der Kellner sich um ihn kümmert. Wenn man eine Bestellung aufnimmt sollte man nicht unbedingt mit Worten sparen. Das typische: Was darfs sein? bringt eben nur das typische Trinkgeld. Ein: Ich grüße sie, habe sie denn schon entschieden, darf ihnen schon etwas bringen? Oder brauchen sie noch einen Moment Zeit? bringt eben mehr als nur typisches Trinkgeld. Gerade durch einen kurzen Moment des Redens macht man als Kellner dem Gast klar, dass er nicht „stört“, sondern willkommen ist.
Zum Reden gehört übrigens auch dazu, dass man, wenn es etwas länger dauert, dem Gast das mitteilt. Wenn man nämlich kurz Bescheid sagt, dass es einem Leid täte und dass es noch ein paar Minuten dauere, kann man die Geduld des Gastes um eine weitere halbe Stunde problemlos ausdehnen, ohne dass das Trinkgeld flöten geht (meine eigene Schätzung). Wenn der Gast aber selber fragen muss und sich ärgert, weil keiner sich um ihn kümmert, dann war es das mit dem Trinkgeld.

3.Der Gast der König
Ich finde das ein doofes Zitat, aber man sollte es schon beherzigen. Man muss dem Gast zu verstehen geben, dass man ihn gerne da hat, dass man sich freut, ihn zu bedienen, dass einem der Job Spaß macht und dass man als Kellner Interesse daran hat, dass es dem Gast in der kurzen Zeit, in der er bei einem ist, richtig gut gehen soll.
Damit meine ich nicht, dass man dem Gast in den Arsch kriechen soll, aber dazu gehört, dass man auch unfreundliche Gäste richtig und respektvoll behandelt.
Für die meisten Kollegen ist das immer so ein Ego-Ding. Eine Frage des Stolzes. „So ein Arschloch bedien ich doch nicht.“ Ich sehe das meist ganz anders. Wenn ich es krass formulieren soll, sage ich: Für mich ist der Gast nur ein Geldbeutel, der ausgenommen werden kann. Und wie groß die Ausbeute ist, hängt nicht von meinem Stolz und meinem Ego ab, sondern von der Fähigkeit, freundlich zu bleiben. Schließlich gibt es kein Arschloch-Trinkdgeld oder Stolz Trinkgeld. „Pecunia non olet“. Geld stinkt nicht! Aber wenn ich Abends mit 15 Euro mehr in der Tasche heimgehe, als alle anderen an diesem Tag, bin ich schon auch ein bisschen Stolz darauf...

4.Kleidung
Gepflegte Kleidung ist absolut notwendig. Daher kommt es mir nicht an, wo ich arbeite. Bestimmte Dinge gehen nicht! Flip Flops oder Latschen als Kellner sind ein No Go! Füße müssen, egal wie heiß, immer verpackt sein. Das ist einfach unappetitlich. Ob das andere Gäste machen, ist egal. Der Kellner bringt das Essen aus der Küche und der muss verpackte Füße haben. Schulterfreie Tops finde ich persönlich auch schlimm, aber sind nicht dramatisch. Wenn aber Top, dann bitte: Ohne Achselbehaarung. Das hat nichts mit politischer Anschauung zu tun, sondern mit dem Hygieneempfinden des Gastes. Und ich wette, wenn man eine Studie darüber anstellen würde, käme heraus, dass Frauen mit rasierten Achseln mehr Trinkgeld bekommen, als Kellnerinnen mit unrasierten Achseln. Wieder so eine Sache. Da wäre mir das Geld lieber, als jede politische Haltung.
Ansonsten gehen auch kurze Hosen für Männer nicht. Haare will man insgesamt bei Kellnern und Kellnerinnen nur auf dem Kopf sehen. Köche tragen ja sogar auch Mützen. Haare und Essen passen nicht zusammen. Je mehr Haare im verborgenen bleiben, desto hygienischer und achtsamer WIRKT ein Kellner. Das ist nun mal eine Frage der Wahrnehmung, nicht, ob es den Tatsachen entspricht.
Es bleibt schlussendlich auch noch eine Frage, ob man Ausschnitt zeigt als Frau. Das ist völlig unbestritten, dass Frauen mit weiten Ausschnitten mehr Trinkgeld bekommen als hochgeschlossene Kellnerinnen. Das muss jede Frau für sich klären. Je nach dem, wo man arbeitet, bedeutet hohe Ausschnitte aber auch Hände auf dem Hintern... Das sollte man sich wirklich gut überlegen.

5.Körperkontakt
Es gibt eine Studie, die sagt, dass ein flüchtiger Körperkontakt, wie eine leichte Berührung mit der Hand auf der Schulter des Gastes, das Trinkgeld erhöhen kann. Und zwar beträchtlich. Das mag nicht jeder und es ist ein wenig Fingerspitzengefühl nötig (und auch Überwindung), aber wenn man es schafft, kann man Persönlichkeit und Nähe dadurch suggerieren. Der Gast fühlt sich dann persönlich angenommen. Das honoriert er unterbewusst, denn er mag einen dann.
Aber! Das funktioniert nicht bei jedem Gast! Kommt eben auf den Gast an.

6.Schnelligkeit
Je schneller man ist, desto schneller zückt auch der Gast Trinkgeld. Man sollte also alle Mittel in Bewegung setzen, um dem Gast das Essen und Trinken so schnell wie möglich zu bringen. Das bleibt ja wohl auch außer Frage.

7.Hygiene
Körpergerüche dürfen unter allen Umständen nicht entstehen. Ich habe immer ein Deodorant und ein Atemerfrischer bei mir. Körpergerüche werden negativ wahrgenommen und beeinflussen die Wertschätzung des Gastes. Ungepflegte oder dreckige Hände sind auch schlimm und auch die Kleidung muss absolut sauber sein. Vielleicht sollte man auch immer noch ein zweites Hemd dabei haben... Jedenfalls ist gutes Essen mit absoluter Hygiene verbunden!
Nach Rauch sollte ein Kellner heutzutage auch nicht mehr riechen.

   


Tipps und Hinweise

  • Die einzige Kellner der Welt, denen man Trinkgeld gibt, WEIL sie arrogant und unverschämt sind, sind die Kellner in Wien (in den Cafehäusern). Aber nur, weil sich alle Welt darüber amüsiert und es toll findet, wenn ein Kellner einen hochnäsigen Spruch klopft. "Das gehört halt dazu." Sagt man dann. Alle anderen Kellner dürfen das aber nicht, um Trinkgeld zu bekommen.

  • Man muss sich ja nicht gleich verkaufen, wenn man Kellnert, aber man verliert auch nicht gleich die Menschenwürde, wenn man sich ein wenig anbiedert. Für mich ist Trinkgeld Geld und Freundlichkeit eher noch eine Frage des Respekts.

  • Ich finde das amerikanische Modell, dass Kellner sich mit Namen vorstellen total gut und versuche das auch so oft wie möglich anzuwenden. Das kommt auch immer gut an.





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     Informationen 
     
    Ersteller:
    steffchen

    Erstelldatum:
    02.08.2008
    Bewertung:
     

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