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Wie richte ich meinen Arbeitsplatz ergonomisch sinnvoll ein?

Im Büro an einem Schreibtisch zu arbeiten kann auf Dauer zu einer Belastungsprobe werden, denn eine menge Faktoren können auf das körperliche und mentale Wohlbefinden Einfluss nehmen. Dabei können die Höhe der Stuhllehne, die Entfernung zum Monitor oder auch nur die Umgebungsgeräusche bleibenden Schäden verursachen. Damit die Arbeit am Schreibtisch nicht zur Belastung wird, sollte man sich wenigstens einmal intensiver damit beschäftigen, den Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten. Ergonomisch bedeutet, den Gesetzmäßigkeiten des Körpers entsprechend zu arbeiten, damit nicht unnatürliche Bewegungen zu körperlichen Beschwerden oder eine stressende Umgebung zu mentalen Beschwerden führen.

1- Die richtige Sitzgelegenheit
Es gibt eine Vielzahl an ergonomisch korrekten Sitzmöbeln zu kaufen. Dazu gehören auch die Sitzbälle, die Kniestühle und die Stehsitze. Die Absichten sind zwar alle ausnahmslos gut, aber trotzdem treffen auch die kreativsten Ideen an Sitzmöbeln nicht die hundert prozentig richtige Sitzposition, denn diese ist „dynamisch“. Am allerbesten bleibt eine dynamische Sitzposition, das heißt, dass man seine Haltung alle 15 Minuten verändert. Es ist also nicht schlecht, wenn man sozusagen wie auf Kohlen unter dem Hintern sitzt. Der menschliche Körper ist nicht dafür geschaffen, dass er für längere Zeit in einer Ruheposition verharrt. Muskeln, Bänder und Gelenke bleiben gesund, wenn sie in Bewegung bleiben. Bleiben sie deshalb in Bewegung und machen sie es sich nicht zu bequem. Sitzbälle gehen zwar in die Richtung, aber diese beanspruchen auf Dauer die Rückenmuskulatur zu stark, denn es schadet dem Rücken überhaupt nicht, wenn er sich hin und wieder mal entspannen kann.
Zu welcher Sitzgelegenheit auch immer sie sich entscheiden, achten sie darauf, dass sie sich bewegen können und dass ihre Sitzposition nicht zu eingeschränkt ist. Ansonsten sollten sie auf folgende Bedingungen wert legen:
- Ihre Füße sollten den Boden immer ganz berühren können.
- Ihre Knie sollten in der meisten Zeit einen Beugungswinkel von 90° haben.
- Ihre Unterarme sollten beim Schreiben am Computer ebenfalls im rechten Winkel auf dem Tisch aufliegen.
- Ihr Rücken sollte in einer aufrechten Haltung sich befinden und nur für kurze Zeit durch gedrückt werden.
Eine wirklich empfehlenswerte Alternative zum Bürostuhl ist das Stehpult. Wenn sie zum Beispiel die Arbeit an einem Stehpult erledigen, für die sie den Computer oder den horizontalen Schreibtisch nicht zwingend brauchen, können sie ihrem Körper wirklich eine angenehme und gesunde Abwechslung bieten. Auch im Stehen gilt der Grundsatz: Dynamisch ist besser. Verändern sie ihre Stehposition öfters und halten sie ihre Gelenke und ihre Muskeln in leichter Bewegung.

2- Der Tisch
In erster Linie sollte der Tisch angemessen hoch sein. Wenn sie an einem Computer arbeiten (das machen schließlich die Allermeisten), sollte sie die Tastatur bequem bedienen können, während ihre Arme in einem rechten Winkel, also die Oberarme senkrecht und die Unterarme waagrecht, befinden. Der Tisch sollte nicht zu kurz noch zu schmal sein. Idealer Weise sollte er 90 cm tief und 120 cm lang sein. Optimal ist natürlich ein verstellbarer Tisch.
Sie sollten es auch vermeiden, an Tischen zu arbeiten, die aus einem „kalten“ Material hergestellt sind. Damit sind Glas, Stein oder Metall gemeint). Diese Materialien passen sich ihrer Körpertemperatur nur wenig an bzw. können dafür sorgen, dass sie häufig im Kalten sitzen. Auf Dauer ist das alles andere als gut für den Körper.
Darüber hinaus sollte der Tisch viel Beinfreiheit ermöglichen, damit sie ihre Beine anwinkeln ausstrecken und immer mal wieder anders stellen können.

3- Der Monitor
Sie werden, wenn sie an einem Computer arbeiten, viel Zeit damit verbringen, auf den Monitor zu schauen. Grund genug, diesen besonders achtsam aufzustellen.
Wenn sie sich eine horizontale Linie von ihren Augen ab denken - die Sehachse - sollte die obere Kante ihres Monitors in keinem Fall darüber liegen, sondern idealer Weise darauf, so dass sie leicht nach unten sehen, wenn sie auf den Monitor blicken.
Stellen sie den Monitor so, dass er parallel zu allen möglichen Lichteinfällen steht. Die Fenster ihres Büros sollten weder hinter ihnen noch vor ihnen stehen, damit sie weder im Monitor gespiegelt werden, noch eine hellere Lichtquelle hinter dem Monitor sind. Auch Lampen sollten sich nicht im Monitor spiegeln. Sämtliche gespiegelten Lichteinfälle werden langfristig ihre Sehkraft bedeutend verschlechtern, da sie ihre Augen überanstrengen.
Der Monitor sollte übrigens mindestens 50 cm von ihnen entfernt stehen. Machen sie sich darüber hinaus mit den Einstellungen ihres Monitors vertraut und stellen sie einen möglichst hohen Kontrast ein, damit sie nicht zu stark hinschauen müssen, um etwas zu lesen. Sehen sie zudem nach, ob der Monitor ein TCO-Bildschirmprüfsiegel hat. Dieses Prüfsiegel, das nicht älter als drei Jahre alt sein sollte, garantiert ihnen, dass der Bildschirm den wichtigsten arbeitsmedizinischen Kriterien entspricht. Vergessen sie auch nicht, immer mal wieder den Bildschirm zu reinigen, da Schmutz und Staub zu geminderten Kontrasten führen kann.

Sollten sie mit einem Laptop arbeiten, wäre es gut, wenn sie sich darüber noch einmal ernsthaft Gedanken machten. Laptops können sind weder in Höhe und Entfernung flexibel, da die Tastatur am Gerät angebracht ist und sie liegen zu tief, solange sie nicht auf einem Podest stehen. Legen sie sich eine externe Tastatur und Maus zu, stellen sie den Laptop auf ein entsprechend hohes Podest und benutzen sie das Laptop wie einen normalen Computermonitor.

4- Das Umfeld
Das Großraumbüros psychisch anstrengend sind, ist wohl allgemein bekannt. Aber auch Einzelarbeitsplätze können ein belastendes Umfeld haben. Generell gilt Lärm jeglicher Art zu vermeiden. Wenn sie gerne Radio hören, ist das zwar nicht unbedingt Lärm, aber es kann zur Belastung werden, wenn sie sich anstrengen müssen, um das Radio mental auszublenden. Wenn ihr Büronachbar Radio hört und es für sie unerträglich ist, bitten sie ihn Kopfhörer zu verwenden. Sie sollten auch nicht neben Druckern oder Faxen sitzen, wenn andere Kollegen darauf zurück greifen können, denn so sind sie permanent von Druckgeräuschen umgeben, vom Feinstaub mal abgesehen.
Außerdem sollte das Büro weder zu heiß noch zu kalt sein, etwa bei 21° C. Ebenfalls sollte es nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Licht sollte nicht nur von Lampen kommen. Falls sie keine Fenster haben, sollten sie darüber nachdenken, eine Tageslichtlampe an die Decke zu montieren. Das Licht ist hauptverantwortlich dafür, dass ihre Augen nachhaltig gesund bleiben oder irgendwann geschwächt vom Arbeitsplatz werden.

5- Erholung
Auch der perfekte Arbeitsplatz sollte immer wieder mal verlassen werden. Optimal sind fünf Minuten Pause jede Stunde. Wenn das ihrem Arbeitgeber zu viel Pausen sind, bleiben sie doch lieber länger. Bei acht Stunden Arbeit, sind das 30 Minuten (Mittagspause ist auch eine Pause). Diese 30 Minuten am Ende sollten es Ihnen wert sein, regelmäßige fünf Minutenpausen einzulegen, wenn sich dadurch ihre Arbeitsqualität und Gesundheit steigern lässt. Ihre Augen brauchen immer mal wieder Entspannung, bevor sie austrocknen und Kopfschmerzen verursachen. Auch ihr Geist kann eine kurze Pause immer wieder vertragen, damit er nicht irgendwann übermüdet wird.
Damit ihr Körper nicht ermüdet, sollten sie einmal am Tag Dehnübungen machen. Dafür gibt es eine menge Ratgeber. Diese Übungen dauern vielleicht 15 Minuten, können aber ihre körperliche Verfassung immens steigern. Der Kreislauf und die Durchblutung der Muskeln werden durch diese Übungen gefördert, was sich auf ihre Verfassung nachhaltig auswirken wird.

Die generelle Devise lautet also: Dynamik. Lassen sie ihren Körper nicht steif werden und passen sie sich keinesfalls irgendwelchen destruktiven Arbeitsplatzbedingungen an. Werten sie ihren Arbeitsplatz auf, denn dadurch werten sie ihr Leben auf.





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 Informationen 
 
Ersteller:
emsche

Erstelldatum:
10.06.2008
Bewertung:
 

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