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Wie unterstütze ich einfühlsam die Sprachentwicklung meines Kindes?

Allgemeines

Wer wünscht sich nicht, dass sein Kind mit Freude und Neugier die Entdeckungsreise in die Welt der Sprache startet? Dass es für all seine Fortschritte auf diesem Gebiet reichlich belohnt wird? Dass es sein Leben lang mit Begeisterung und Vergnügen davon profitiert?

Können wir unsere Kinder in der sprachlichen Entwicklung unterstützen?
Können wir ihnen den Start in die Welt der Sprache erleichtern?
Die Antwort lautet eindeutig: Ja, wir können es - und es macht viel Freude!

Inspiriert von Birgits gelungenen Tipps (siehe: "Wie fördere ich die Sprachentwicklung meines Kindes?") folgen nun 7 Gedanken, wie man die Sprachentwicklung seines Kindes einfühlsam unterstützen kann:

   


Schritte / Maßnahmen

1.- Ein guter und aufmerksamer Lehrmeister sein -

Wie auf vielen anderen Gebieten, sind wir auch auf sprachlichem Gebiet der erste Lehrmeister für unser Kind. So, wie wir mit unserer Sprache umgehen, wird es unser Kind lernen und übernehmen.

Es lohnt sich, die eigenen Sprachgewohnheiten kritisch zu prüfen und gegebenenfalls die Gelegenheit zur Weiterentwicklung der eigenen Sprachkultur zu nutzen:
Spreche ich klar, verständlich und deutlich?
Lasse ich andere Menschen zu Wort kommen?
Lasse ich sie ausreden?
Gehe ich auf ihre Worte ein?
Bin ich im Gespräch aufgeschlossen, freundlich und aufmerksam?
Spiegelt sich in meinen Worten und Gesten meine Freude am Gespräch wider?

2.- Sprechen, sprechen und nochmals sprechen -

Kinder lernen schnell und gern, wenn wir gemeinsam mit ihnen unsere Umgebung sprachlich erobern. In kindgerechten, einfachen Worten und Sätzen (natürlich nicht in "Babysprache") können wir die vielfältigsten Gegenstände beschreiben, Vorgänge verfolgen und Erlebnisse kommentieren.
Was sehen wir gerade?
Wie fühlt sich das und jenes an?
Was war das für ein Geräusch? Wie riecht es?
Wie schmeckt dieses und jenes?
Was passiert dort vorn?
Was mache ich gerade?

Schnell werden wir ein Gefühl dafür entwickeln, wie viele Informationen unser Spatz aufsaugt, wann er Pausen braucht, was ihn besonders interessiert.

Vieles ist für unser Kind hochinteressant. Indem es unseren Worten lauscht und unsere Gesten verfolgt, findet es heraus, was die Wörter bedeuten und wie sie sich zu Sätzen und Inhalten zusammenfügen.

3.- Über Sprechversuche vorbehaltlos freuen -

Erkennen Eltern die Sprechversuche ihrer Kinder vorbehaltlos an, sorgen sie nicht nur für strahlende Kinderaugen, sondern auch für die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins ihres Sprösslings.

Keine Bange vor Anfangsfehlern in der Sprache. Wortstellung und Grammatik brauchen nicht perfekt zu sein. Die Laute dürfen anders klingen. Es darf vor Aufregung und Freude über das kommentierte Ereignis gehaspelt werden.

Nicht nur wir Erwachsenen lernen durch Fehler, sondern auch unsere Kinder.
Geben wir unseren Kindern diese schöne Chance zum Wachsen.

4.- Ganz bei der Sache sein -

Das, was uns in ungeordneter Rede entgegen sprudelt, ist für unser Kind in diesem Moment die allerwichtigste Sache der Welt. Entdecken wir gemeinsam mit ihm diese Sache, die seine Aufmerksamkeit gerade vollkommen fesselt.

Können wir sogar etwas dazu beitragen?
Entdecken wir einen zweiten Regenbogenring, nachdem unser Kind entzückt den ersten sichtbaren Ring kommentiert hatte?
Können wir unserem Kind zeigen, wie wuschelweich das Fell der Katze ist, deren grüne Augen es gerade ausgiebig bewundert hatte?

Wenn wir gemeinsam mit unserem Kind den jeweiligen Augenblick intensiv fühlen, werden wir nicht in Versuchung kommen, seine Sätze voller Ungeduld vorschnell selbst zu vervollständigen. Es wird uns nicht stören, dass das Kind etwas länger braucht, um uns zu erklären, was es sagen möchte. Es fällt uns dann nicht schwer, dem Kind die Zeit zu geben, die es zur Formulierung seiner Eindrücke braucht.

Genießen wir es voller Geduld, die Welt wieder mit den Augen eines Kindes sehen zu dürfen.
Für dieses Vergnügen müssten wir in einem Seminar oder Coaching sicher viel Geld hinblättern.

5.- Ermuntern und Freude wecken -

Sprache und Sprechen dürfen unseren Alltag ständig begleiten. Wir können unser Kind einfühlsam zum Sprechen ermuntern, wenn wir unser Interesse zeigen: "Was hat die freche Katze gerade gemacht?"
Oder: "Was entdeckt der neugierige Teddy dort in dem großen Schrank?"

Unsere Ermunterung und ungeteilte Aufmerksamkeit wird unser Kind anspornen, die kleinen Abenteuer von Katz und Teddy lebhaft darzustellen und auszuschmücken.

Natürlich kann ein Kind nicht ständig sprechen oder zuhören. Schnell werden wir ein Fingerspitzengefühl dafür entwickeln, wann unser Kind lieber in Ruhe spielen möchte oder wann es sich gerade eine eigene Geschichte ausdenkt, mit der es uns gleich überraschen wird.

6.- Korrigieren, ohne zu korrigieren -

Kinder lernen Sprache durch das Sprachvorbild ihrer Eltern und anderer Bezugspersonen. Das können wir nutzen, um behutsam Korrekturen anzubringen. Wenn wir es uns zur Gewohnheit machen, Sätze oder Satzteile unseres Kindes annehmend und korrekt zu wiederholen, bevor wir antworten, bringen wir dabei geschickt Korrekturen unter. Kein Vorwurf ist notwendig, kein "Vorsprechen" und "Nachsprechen lassen" unter strenger Aufsicht der Eltern. Wir brauchen unser Kind nicht zu entmutigen, indem wir es ständig auf eventuell ungewöhnlich ausgesprochene Laute, Worte, Wendungen oder unvorteilhafte Satzstellungen hinweisen.

Leicht und mühelos lernt ein Kind über unser Vorbild.
Hören wir zum Beispiel "Huckellade hamm", reicht es aus, wenn wir diese Äußerung annehmen und dabei wiederholen: "Du möchtest Schokolade haben?"
Dann folgt unsere eigentliche Reaktion: "Wollen wir nachsehen, ob noch ein Stückchen der Schokolade von Oma Irmi da ist?"

7.- Sich immer wieder Zeit nehmen -

Nicht allein die Sprachentwicklung unseres Kindes wird gefördert, wenn wir uns immer wieder Zeit nehmen. Von der Zeit, die wir intensiv und aufmerksam mit unserem Kind verbringen, profitiert es auf allen Gebieten.

Nehmen wir uns deshalb selbstbewusst alle Zeit, die wir brauchen, um den Alltag gemeinsam mit unserem Kind zu verbringen, um Arbeiten im Haushalt gemeinsam mit ihm zu erledigen, zusammen zu basteln, zu spielen, zu fabulieren, Bücher und Bilder anzusehen. Entdecken wir in unserem Alltag diese wertvollen Lücken und Gelegenheiten zur Gemeinsamkeit. Schaffen wir sie gegebenenfalls. Werfen wir, wo es möglich ist, Ballast an anderen Verpflichtungen ab. Wir dürfen es.

Überall gibt es im alltäglichen Zusammensein kleine Gelegenheiten, die wir nutzen können, um mit unserem Kind zu sprechen. Genießen wir diese Zeitfenster bewusst und nutzen dabei alle Möglichkeiten, die Freude und das Interesse des Kindes an der Sprache zu wecken und zu fördern.
Gehen wir gemeinsam mit unserem Kind auf Entdeckungsreise in die aufregende Welt der Sprache.

   


Tipps und Hinweise

  • Es kann jetzt und später viel Freude bereiten, wenn man besondere sprachliche Entdeckungen des kleinen Forschers sammelt. Manche Schöpfungen sind einfach zu drollig, um nur einmal gehört und anschließend vergessen zu werden.
    Zum Beispiel die enttäuschte Feststellung im Winter, wenn der Springbrunnen ausgestellt ist:
    "Der Springbrunnen springt nicht mehr!"
    Oder, wenn der kleine Spatz beim heimlichen Untersuchen des Pfefferstreuers vor Konzentration zu stark geschnauft hat, und nun niesend losschimpft:
    "Der Pfeffer hat gepfiffen!"
    Es lohnt sich garantiert, solche spaßigen Kreationen liebevoll zu notieren und aufzubewahren.





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     Informationen 
     
    Ersteller:
    Hannah

    Erstelldatum:
    03.09.2008
    Bewertung:
     

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     Kurzanleitung 
     1. guter und aufmerksamer Lehrmeister sein 
     2. sprechen, sprechen und nochmals sprechen 
     3. über Sprechversuche vorbehaltlos freuen 
     4. ganz bei der Sache sein 
     5. ermuntern und Freude wecken 
     6. korrigieren, ohne zu korrigieren 
     7. sich immer wieder Zeit nehmen 

     Schlagwörter 
     Sprachentwicklung Sprachförderung  

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