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Wie verhalte ich mich in einem Streit, um eine Lösung in meinem Interesse zu erreichen?

Allgemeines

In jeder Beziehung kommt es vor, dass man sich einmal streitet. Das ist ganz normal. Es ist sogar ein Zeichen von Beständigkeit, wenn Paare hin und wieder Streitigkeiten austragen und diese entsprechend gut bewältigen können. Der Streit an sich ist also nicht das Problem, sondern die Fähigkeit, einen Streit konstruktiv zu bewältigen.
Und auch im alltäglichen Leben außerhalb einer Beziehung kommen Streitigkeiten häufig vor. Zum Beispiel bei der Arbeit, wenn Berufskollegen nicht der gleichen Ansicht sind. Oder, nicht besonders wünschenswert, bei einem Autounfall.

   


Schritte / Maßnahmen

1.Kontrolle
Es ist natürlich auch wichtig, wenn man in einem Streit den Ärger aus sich heraus lässt, aber wenn Emotionen unkontrolliert ausbrechen, kann es sein, dass Dinge gesagt werden, die in Wirklichkeit gar nicht so gemeint waren. Um also zu verhindern, dass man Sachen sagt, die den Streitpartner unnötig verletzen könnten, sollte man seine eigenen Emotionen unter Kontrolle halten.
Und selbst, wenn es einem egal ist, ob die Gefühle des anderen verletzt werden, ist es sinnvoll den Streitpartner nicht unnötig zu provozieren, denn je mehr er gereizt wird, desto weniger wird dieser an einer konstruktiven Lösung interessiert sein. Im Gegenteil, je mehr man den Gegner reizt, desto stärker wird er den Drang verspüren sich zu revanchieren und eventuell auch aggressiv werden.
Kontrolle ist in einem Streit also notwendig, um eine Eskalation zu vermeiden. Bedenken sie Folgendes: Wenn sie derjenige sind, der sich besser unter Kontrolle hat, haben sie die gesamte Situation besser unter Kontrolle und können den Streit zu einer Lösung führen, die für sie selbst am besten ist. Unkontrollierte Menschen tendieren viel seltener dazu, vernünftige Lösung für sich selber zu suchen. Der Gewinner sind also sie, wenn sie such gut unter Kontrolle haben. Dazu gehört es übrigens auch, dass sie sich nicht provozieren lassen.
In einer akuten Situation sollten sie sich einfach erst mal zurückhalten. Werden sie erst einmal passiv. Agieren sie nicht. Warten sie ab. Zählen sie bis zehn. Hören sie zu. Überdenken sie die Situation. Beruhigen sie den Streitpartner. Lassen sie ihn sich abregen. Denken sie kurz nach. Handeln sie erst jetzt.

2.Zuhören
Wie schon erwähnt, sollten sie erst einmal zuhören. Lassen sie den anderen seine Argumente vortragen. Lassen sie ihn sich abreagieren, wie auch immer das aussehen mag. Auch wenn er sie beschimpft und beleidigt. Hören sie ihm zu. Psychologischer Trick: Wenn jemand eine Beleidigung ausspricht und merkt, dass der andere zuhört, beruhigt dieser sich in aller Regel von alleine. Schlimmer ist, wenn ihm keine Beachtung geschenkt wird oder wenn er weiter provoziert wird. Zuhören und ruhig bleiben. Ignorieren sie ihn aber dann auch nicht, das kann wieder das Gegenteil erzeugen, denn wenn der andere das Gefühl hat, dass er ignoriert wird, reizt ihn das nur mehr.
Lassen sie ihren Partner also erst einmal ausreden und hören sie sich vollständig an, was er zu sagen hat. Sie werden es schon merken, wenn von ihnen eine Antwort verlangt wird. Unterbrechen sie den anderen nicht, solange er noch am Reden ist. Denn vielleicht erledigt sich ein Einwand von alleine im nächsten Satz. Außerdem möchte die meisten Menschen in einem Streit erst einmal ihre eigenen Argumente vortragen. Das schöne ist für sie wiederum: Wenn der andere sich von Anfang an auspowert, gehen ihm am Ende die Argumente aus und sie können punkten.

3.Verständnis
Mit „dem anderen zuhören“ ist der Versuch gemeint, den anderen zu verstehen. Hören sie sich an, was derjenige ihnen sagt. Wenn sie kein Verständnis für denjenigen aufbringen können, brauchen sie gar nicht erst nach einer Lösung des Konflikts zu suchen, denn zur Konfliktlösung gehört dazu, dass man eine Lösung findet, mit der beide Seiten zufrieden sein können. Je besser sie die andere Seite verstehen können, desto einfacher wird es für sie sein, eine Gemeinsamkeit, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Hören sie zu und suchen sie nach einer gemeinsamen Basis. Wenn sie diese Basis gefunden haben sollten, können sie darauf aufbauen und nach einer Lösung suchen.
Zum Verständnis gehört auch die Bereitschaft einzusehen, dass man selber einerseits nicht unfehlbar ist und andererseits vielleicht tatsächlich einen Teil der Schuld an diesem Konflikt trägt. Entwickeln sie ein Verständnis dafür, dass sie selber eventuell einen Fehler begangen haben und äußern sie das. Wenn sie dem anderen zeigen können, dass sie Interesse an der anderen Position haben und dass sie ihren Fehler einsehen können, wird der Streit hundertmal schneller gelöst werden. Die Frage ist doch: Geht es um ihr Ego, also ums „Prinzip“, oder darum, sich wieder zu verstehen und wieder im Einklang miteinander zu sein. Und wenn sich alle im Einklang befinden, haben sie gewonnen.

4.Vernunft
Wenn sie dann aber an der Reihe sein sollten, wäre es gut, wenn sie mit Logik und Vernunft an die Sache herangehen. Und natürlich auch mit einer Portion Mitgefühl, um den anderen nicht noch mehr zu reizen. Äußern sie ihr Verständnis, entschuldigen sie sich, wenn nötig und sagen sie deutlich, dass es ihnen wichtig ist, eine Lösung für das Problem zu finden. Sagen sie, dass sie den anderen verstehen können (sie müssen nicht einer Meinung sein, es geht eher um Taktik) und dass sie sich darum kümmern möchten, dass es zu einer für alle beteiligten zufriedenstellenden Lösung kommt. Und äußern sie dann ihre Argumente, ihre Punkte und vielleicht auch ihre Meinung. Wägen sie aber bitte ab, ob ihre Meinung wirklich relevant ist. Manchmal ist die eigene Meinung unerheblich, sondern orientieren sie sich am Ergebnis. Sie sollen das Ergebnis, dass für sie Optimal ist, nicht für das Prinzip! Wenn sie zu Unrecht angemeckert werden und das prinzipiell eine Unverschämtheit ist, sie aber von dem anderen etwas wollen, dann ist doch das Ziel das entscheidende und nicht das Prinzip.
Nehmen wir eine Angelegenheit auf einem Amt. Beamte können sehr unfreundlich werden ohne dass sie den Grund kennen und zu oft nimmt man das persönlich. Für den Beamten ist man nur einer von vielen meckernden Kunden. Wenn sie also als eine individuelle Persönlichkeit heraus stechen wollen aus dem meckernden Kundenkreis, dann sollten sie grundlos freundlich sein. Reagieren sie auf Sticheleien freundlich und sie werden vielleicht gegen ihr Prinzip verstoßen, sich von solch groben Menschen nichts sagen zu lassen, aber ihr Ziel erreichen sie nicht so schnell.
In einer Beziehung kann das ähnlich sein. Wenn es ihr Ziel sein sollte, Ruhe und Frieden im Hause herzustellen, ist es nicht immer notwendig, wenn ihre Meinung und ihre Prinzipien die erste Rolle spielen. Vielleicht spielen die in diesem speziellen Fall gar keine Rolle, sondern nur die Verständigungsbereitschaft.

5.Komplimente
Machen sie Komplimente, um die Stimmung des anderen zu bessern. Versuchen sie in Nebensätzen Respekt und Verständnis zu äußern. „Ich kann Dich gut verstehen, dass ...“, „Du hast ja völlig recht, wenn...“ „Ich bewundere Deine Geduld mit mir, ...“ „Danke, dass Du ich darauf aufmerksam machst, ...“ „Ich habe Respekt vor deiner Meinung, ...“
Solche Dinge sind immer gut, wenn man sie äußert. Vermeiden sie aber unter allen Umständen Ironie und Sarkasmus. (Außer vielleicht Selbstironie.) Diese beiden Nuancen in gesprochen Worten können großen Schaden anrichten. Für Beziehungen sollte Sarkasmus sowieso so gut wie vollständig gebannt werden.
Je mehr sie verbal artikulieren, desto mehr ziehen sie den Kontrahenten (oder ihren Partner) auf ihre Seite. Seien sie also respektvoll, wenn nicht freundlich und lassen sie sich nicht zu versteckten Gehässigkeiten hinreißen.

   


Tipps und Hinweise

  • Führen sie sich immer vor Augen, dass man im Streit gerne gewinnen möchte, aber das hält nicht für immer. Zufriedener ist man im Nachhinein, wenn man eine Lösung gefunden hat, die für einen deutlich besser ist, wenn man die Ruhe bewahrt hat, als wenn man den Streit gewonnen hätte.

  • Wenn ihnen ein Streit bevor steht (sie wissen also, was auf sie zukommt), hilft es mit gewissen Geschenken oder Aufmerksamkeiten wie Blumen vorzusorgen. Damit können sie einen Streit zwar nicht umgehen, aber sie können ihn vielleicht weniger emotional führen.





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     Informationen 
     
    Ersteller:
    kandelier

    Erstelldatum:
    11.07.2008
    Bewertung:
     

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