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Wie werde ich ein Tyrann?

Allgemeines

Tyrannen haben allgemein ein schlechtes Image. Das liegt an ihrer egozentrischen und menschenverachtenden Art. Nun ist es so, dass vielen Tyrannen das Image, das sie in der Welt haben, ziemlich egal ist, weil es ihnen ja an nichts fehlt und weil sie letztlich in gewissem Maße tun können, was sie wollen. Wenn auch sie Interesse daran haben sollten, ein Tyrann zu werden, sollten sie sich folgende Punkte zu Herzen nehmen.

   


Schritte / Maßnahmen

1.Die richtige Tyrannenart
Da man seine tyrannische Natur auf sehr unterschiedliche Art und Weise ausleben kann, sollte man sich also im Vorfeld Gedanken darüber machen, was für eine Art Tyrann man überhaupt sein möchte. Denn aufgrund dieser Entscheidung ergeben sich spätere Schritte, die sie berücksichtigen müssen.
Es gibt prinzipiell vier große Tyrannen-Richtungen: Religiöse Tyrannen, Militärische Tyrannen, wirtschaftliche Tyrannen und ideologische Tyrannen, wobei religiöse und ideologische Tyrannen gewisse Schnittpunkte haben.
Sie müssen also herausfinden, was ihnen am besten liegt. Sind sie eher der religiöse Eiferer und Hetzer und kennen sich in mystischen Interpretationen gut aus, sollten sie ein Religiöser Tyrann werden. Können sie sich aber eher für militärische Dinge, Panzer und Waffen begeistern, sollten sie ein militärischer Anführer werden. Wenn sie lieber die Wirtschaft eines Landes aussaugen wollen, müssen sie selbstverständlich ein wirtschaftlicher Tyrann werden. Wenn sie sich über das passende Tyrannenbild nicht im Klaren sind, sollten sie sich vielleicht von einem Psychologen beraten lassen. Die können einem guten Aufschluss über die eigenen Neigungen und Talente geben.
Die einzelnen Arten überschneiden sich auch oft und es ist auch kein Problem - nachdem sie einmal an der Macht sind - sich umschulen oder fortbilden zu lassen, aber am Anfang sollten sie konsequent mit einer Art beginnen.

2.Religiöse Tyrannen
Wenn sie sich für die religiöse Nummer entschieden haben, ist es nützlich, wenn sie sich mit einer Religion auseinander setzen, die auch Krieg und Kampf für die Sache an sich unter Berufung auf Gottes Willen beinhaltet. Eine friedliebende Religion ist in diesem Fall, auch wenn sie attraktiv und populär erscheint, nicht hilfreich. Lernen und studieren sie die Religion, leben sie diese als Hardliner, streng orthodox. Sie müssen als Beispiel vorangehen und noch härter als die religiösen Vorgaben selber sein. Sie müssen fanatisch werden. „Nur das Extrem führt zum Erfolg.“ Das muss ihr Grundsatz sein. Je fanatischer sie sind, desto mehr werden sie von anderen geachtet werden und desto mehr wird man ihnen Gehör schenken. Sie müssen letztlich den Anspruch auf die Deutungshoheit ihrer Religion entwickeln und sich zum religiösen Anführer erheben lassen. Natürlich muss das aus Gnaden des entsprechenden Gottes kommen. Ihr Ziel muss es sein, der höchste Repräsentant des entsprechenden Gottes auf Erden zu werden.
Der Nachteil an den religiösen Tyrannen ist, dass sie sehr intelligent sein müssen und eine gewisse Vorliebe für Moral und Ethik mitbringen, damit sie zu ihren Gunsten gedeutet werden können. Der religiöse Eiferer setzt ein hohes Maß an geistiger Einsatzbereitschaft voraus. Auch wenn sie die Führungsposition erlangt haben, müssen sie sich weiter mit der Auslegung der Religion beschäftigen.

3.Militärischer Tyrann
Glückwunsch, sie haben sich zum militärischen Tyrannen entschieden. Eine gute Wahl. Hier müssen sie selber nicht unbedingt ein Hardliner werden und Moral und Ethik können sie eh am besten vergessen. Intelligenz brauchen sie höchstens in militärischer Taktik, aber auch da kann ich sie beruhigen, dafür gibt es Assistenten und Taktiker, die ihnen hilfreich zu Seite stehen.
Sie müssen sich dafür gut in Waffenkunde auskennen und Waffen auch benutzen. Lernen sie die Befehlskette des Militärs sich zu eigen zu machen. Gehorsam und Loyalität müssen sie wertschätzen und mit Druck beibehalten. Kurz: Sie müssen das Militär perfekt unter Kontrolle haben, damit es macht, was sie wollen. Das gleiche gilt für Guerilla Gruppen. Agieren sie immer als höchster General.
Scheuen sie sich vor allem nicht davor, Gewalt und Brutalität anzuwenden. Schießen sie, bevor sie fragen. Überhaupt sind Gefechte wichtig. Wenn keines da ist, zetteln sie eins an. Ihre tyrannische Herrschaft funktioniert nur, wenn sie in der Lage sind Gewalt und Schrecken zu erzeugen. An Gandhi dürfen sie sich da nicht orientieren. Das war ein ziemlich lahmer Tyrann. Gewaltlose Revolution! Damit kann man eine Terror-Regime nicht aufbauen.
Das gute an militärischen Tyrannen ist, dass sie, nachdem sie erst einmal die Macht erlangt haben, sich zurück lehnen können und wenig geistige Bildung benötigen. Ihre Macht wird allein durch militärische Gewalt stabilisiert.

4.Ideologischer Tyrann
Das wird wieder ein wenig schwieriger. Ideologien sind subtil und müssen den Zeitgeist treffen. Sie müssen in der Lage sein zu spüren, welche Ängste und welche Wünsche eine Gesellschaft hat. Darauf müssen sie aufbauen. Die Ängste müssen sie schüren und die Wünsche befriedigen. Dabei spielt es keine Rolle wie real ihre Ideologie ist. Sie muss, wie gesagt, nur den Zeitgeist treffen. Ideologien lassen sich übrigens gut mit religiösen Inhalten verbinden, wenn sie sich also nicht sicher sind, ob sie lieber Religionsanführer oder Ideologe werden wollen, kann ich sie beruhigen: Als ideologischer Tyrann lassen sich unterschiedliche inhaltliche Konzepte gut miteinander verbinden.
Wie sie ja vielleicht wissen, sind rassistische Themen besonders effizient, um eine Tyrannei aufzubauen. Rassistische Ressentiments gibt es in jeder Gesellschaft. Wenn sie es schaffen, diese auszuprägen, haben sie praktisch schon die Katze im Sack. Aber das zeigt eben auch nicht besonders viel Kreativität. Als besonders beeindruckender Ideologe werden sie als Rassist nicht in den Geschichtsbüchern vorkommen. Höchstens, wenn sie soweit gehen, dass sie allein die einzige Rasse seien, die sich vermehren darf; wenn sich sich also als einziger vermehren dürften. Das wäre beeindruckend, aber sehr schwer einer Gesellschaft zu vermitteln. Besonders dem männlichen Teil der Gesellschaft.

5.Wirtschaftlicher Tyrann
Letztlich können sie noch ein wirtschaftlicher Tyrann werden. Das sind oftmals zwar vererbte Positionen, weil sie als wirtschaftlicher Tyrann eben über ein extremes Vermögen verfügen müssen, aber wenn sie sich geschickt und klug anstellen, können sie ja auch einfach die Ressourcen eines Landes für sich beanspruchen. Wie zum Beispiel der Diamantenhandeln in Afrika, der Ölhandel in Russland, etc. Sie brauchen eine Ressource, welche die ganze Welt braucht und haben will.
Übrigens hilft es, wenn sie die Bevölkerung leiden lassen, an Hunger vor allen Dingen. Denn dann können sie wirklich alles für sich behalten, während die westliche Welt Entwicklungshilfe schickt. Wenn man es genau nimmt, bezahlen die europäischen Steuerzahler ihre wirtschaftliche Tyrannei. Das ist ein recht angenehmes System, das geht Hand in Hand.

6.Reden
Wenn sie sich für eine Tyrannenart entschieden haben, müssen sie damit beginnen, Reden zu schreiben, das gilt für alle Tyrannen. Sie müssen ihre Anhänger bei Laune halten. Lassen sie sich in Rhetorik und Vortrag schulen. Tyrannen müssen charismatisch sein und sie müssen Massen begeistern können. Es ist dabei nicht besonders wichtig, in Argumentationsrunden punkten zu können, weil sie den Kontrahenten ja jederzeit auseinandernehmen können. Aber sie sind darauf angewiesen, dass sie diejenigen mental infiltrieren, die ihnen die Macht gewährleisten.
In Reden kommt es übrigens immer gut, wenn sie oft über sich selber sprechen. Über ihre Größe, über ihre Notwendigkeit und darüber, wie groß und notwendig ihre Anhänger sind. Schüren sie vor allem eines: Hass. Der ist ein prima Motivator! Heutzutage ist es „en vogue“, den Westen zu hassen und wenn sie Amerika hassen lassen, können sie als Tyrann eigentlich schon gar nichts mehr falsch machen.

7.Bekämpfen sie die Opposition. Denn diese hat in einer Tyrannei nichts verloren. Prügeln sie die Gegner, mobben sie diese aus dem Land hinaus, machen sie diese mundtot oder sperren sie die Opposition ein. Sie können mit ihren Gegnern machen, was sie wollen, Hauptsache, sie kommen nicht zu Wort. Motto: Keine Opposition ist eine gute Opposition.

8.Pflegen sie Kontakte zu Kollegen. Richten sie ein Tyrannensymposium ein und beraten sie über die Lage der Welt. Welche Länder werden noch nicht tyrannisiert? Wie kommen wir dem demokratischen Europa bei? Was machen wir nur mit den unverbesserlichen Amerikanern? Die Russen haben es doch auch wieder aus der Demokratie heraus geschafft! Die Feinde ihres Feindes, sind ihre Freunde. Rufen sie also öfters mal bei Achmadinedschad an und laden ihn auf einen schönen Schwarztee ein. Tauschen sie sich aus. Das ist auch für die Psyche gut. Die verstehen einen besser als andere. Man muss sich eben mit seinesgleichen zusammentun. Geben sie aber auch Komplimente! Sagen sie mal so was wie: Nicht schlecht, wie Du mit Israel umgehst. Das ist schon mutig. Ich schätze deine zornigen Reden. Sehen sie, als Diktator müssen sie eine dicke Haut haben, das verlangt das Jobprofil, aber Nettigkeiten unter Freunden sind gut für die eigene Seele, die dürfen sie dabei nicht vergessen. Schließlich möchte sie auch Anerkennung für die Unterdrückung ihres Volkes bekommen, oder nicht? Wozu machen sie sich denn die Mühe? Sehen sie! Undank ist der welten Lohn. Die Menschen wissen einfach nichts zu schätzen, was man für sie macht! Aber die Kollegen wissen, wie es ist!

9.Verarschen sie die Welt. Das ist nur eine persönliche Empfehlung von mir. Das müssen sie nicht zwangsläufig tun, aber das macht das Tyrannendasein ein wenig erträglicher und lustiger, weil man als Tyrann oft allein ist (abgesehen von Tyrannenkollegen). Verarschen sie die Welt. Bauen sie Atomwaffen, erklären sie Kriege, und so weiter. Tun sie einfach, nach was auch immer ihnen ist! Hauptsache der Rest der Welt hat Angst vor ihnen. Das fühlt sich gut an!





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 Informationen 
 
Ersteller:
polt

Erstelldatum:
21.08.2008
Bewertung:
 

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